Am 01.01.1934 trat das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuches“ in Kraft.

Es war der Vorläufer der Euthanasiemaßnahmen und ermöglichte die staatlich angeordnete Zwangssterilisation von angeblich „erbranken“ Menschen.

1939 began die sogenannte Kinder-Euthanasie, kurz darauf auch die Erwachsenen-Euthanasie, die Aktion T4 – das organisierte, systematische Töten von „lebensunwerten“ Menschen.

Auf dem 90-minütigen Rundgang um das Gelände der damaligen „Alsterdorfer Anstalten“ erzähle ich davon.

Wir begegnen den Haupttätern aus Alsterdorf, sowie Menschen, die nicht mitgemacht haben und sich für die von Euthanasie bedrohten Menschen eingesetzt haben – ich erzähle außerdem die Geschichte eines der ermordeten Opfer.