Zwei Männer eine Frau auf der Straße in Berlin und dem Text: Rundgang und Schauspiel: Auf den Spuren der Flucht aus dem Kettenwerk

Auf den Spuren der Flucht aus dem Kettenwerk

Ein lebendiger historischer Rundgang mit Originaldokumenten und Schauspiel

Donnerstag, 3. September 2026 | 18:00–20:00 Uhr

Am 4. Januar 1944 geschieht etwas Außergewöhnliches: Drei Männer brechen während ihres Arbeitseinsatzes aus dem Hanseatischen Kettenwerk in Hamburg-Langenhorn aus.

Ihre Namen sind
Karl-Heinz Barthel, Otto Berger und Ernst Gravenhorst.

Kennengelernt hatten sie sich im Zuchthaus Fuhlsbüttel.
Von dort wurden sie täglich zur Zwangsarbeit in das Hanseatische Kettenwerk gebracht.
Doch wie kam es zu ihrer gemeinsamen Flucht?
Wer waren diese drei Männer?
Und was geschah nach dem 4. Januar 1944?

Bei diesem Rundgang folgen wir ihren Spuren im Umfeld des ehemaligen Zuchthauses Fuhlsbüttel rund um das Gelände der Strafanstalten Fuhlsbüttel.

Dabei erzählen wir ihre Geschichte nicht nur an dem historischen Ort: Originaldokumente, biografische Zeugnisse und Schauspieler aus dem Theaterprojekt „Flucht aus dem Kettenwerk“ lassen die Ereignisse und die Menschen dahinter noch einmal sichtbar werden.

Der Rundgang wird vom Team des Theaterprojektes „Flucht aus dem Kettenwerk“ vorbereitet und durchgeführt – und wird in dieser Form nur ein einziges Mal stattfinden.

Zugleich ist es vorerst der letzte gemeinsame Auftritt unseres Theaterteams. Danach werden wir zunächst wieder eigene Wege gehen und in alten oder neuen Konstellationen neue Projektideen verfolgen.

Wer unser Projekt noch einmal gemeinsam erleben möchte, hat an diesem Abend also die Gelegenheit dazu.

Treffpunkt:
Ecke Im Grünen Grunde / Am Hasenberge
(fußläufig von U-/S-Bahnhof Ohlsdorf)

Endpunkt:
vor der KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel
Suhrenkamp 98

Donnerstag, 3. September 2026
18:00–20:00 Uhr

Wir bitten um Anmeldung über das Kontaktformular oder telefonisch bei mir, Kim Kielau unter 01573 – 640 58 76, damit wir einen Überblick über die Zahl der Teilnehmenden haben.

Die Teilnahme ist auf Spendenbasis möglich.

Der Rundgang wird von den Beteiligten ehrenamtlich vorbereitet und durchgeführt. Aus Respekt vor diesem Engagement bitten wir am Ende um eine angemessene Spende als Aufwandsentschädigung für die Mitwirkenden.

Nutze die Gelegenheit, sei dabei und begleite uns noch einmal auf den Spuren der „Flucht aus dem Kettenwerk“.

„Frieden und Menschlichkeit dürfen kein Luxus sein“

Die Stadtteilschule am Heidberg in Hamburg Langenhorn beteiligte sich am 13. April 2026 mit 60 Schüler:innen und Lehrer:innen an dem Gedenkmarsch zum Todesmarsch von Hamburg-Fuhlsbüttel in das „Arbeitserziehungslager Nordmark“ in Kiel im April 1945.

Mehr Infos, Bilder und die Rede von einem der Schulsprecher:
Ausführlicher Artikel auf der Webseite der SAH

Vom 15. April bis zum 29. April ist eine Biografien-Ausstellung der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn e.V. in der Schule täglich von 9:00 bis 14:00 Uhr zu besichtigen (Ausnahme 21. April).

Plakat für Biografien-Ausstellung in der Stadtteilschule am Heidber

Mehr Infos auf Instagram: 

Komm mit zum Gedenkmarsch
zum Todesmarsch von Hamburg nach Kiel im April 1945

Vor 81 Jahren wurden etwa 800 Gefangene aus dem Polizeigefängnis Fuhlsbüttel auf einen Todesmarsch Richtung Kiel gezwungen. Sie mussten etwa 86 Kilometer zu Fuß gehen
– in vier Tagen, unter katastrophalen Bedingungen.

Viele waren völlig entkräftet, einige ohne Schuhe.

Mindestens neun Menschen wurden unterwegs erschossen.

Dieses Jahr werde ich den ersten Tag des Weges nachgehen,
um an die Ereignisse zu erinnern.

Und ich möchte das nicht allein tun.
Ich möchte Dich dabei haben.

Geh ein Stück mit mir.
Oder den ganzen Weg.
Komm dazu, wo es für Dich möglich ist.

Du kannst den Gedenkmarsch auf unterschiedliche Weise begleiten:

  • den gesamten Weg mitgehen
  • einzelne Etappen mitlaufen
  • zu einer der Stationen dazukommen

Stationen und Zeiten:

Sonntag, 12. April 2026

  • 09:00 Uhr Auftakt an der KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel
  • ca. 10:30 Uhr Start des Gedenkmarsches
  • ca. 12:30 Uhr Ausstellungseröffnung in der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn
  • ca. 15:30 Uhr Gedenken an der Stele für die Zwangsarbeiter:innen am Kettenwerk (U Ochsenzoll)

Montag, 13. April 2026

  • 09:00 Uhr Beitrag der Stadtteilschule am Heidberg an der Gedenkstele (Ochsenzoll)
  • anschließend gemeinsamer Marsch Richtung Norderstedt (BBZ)
  • weiterer Verlauf bis zur Gedenktafel für Josef Tichy

Wenn Du nicht mitlaufen kannst:
Komm zum Auftakt.
Zur Ausstellung.
Oder zu einem der Gedenkorte entlang der Strecke.

Bring Freundinnen und Freunde mit.
Erzähl anderen davon.

Naziverbrechen sichtbar machen.
Sei dabei.

Mehr Infos

Eine Veranstaltung von Olmo e.V.
in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

in Kooperation mit
der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
und der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn e.V.

Gefördert durch das Bezirksamt Hamburg-Nord
sowie die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Mehr Infos zum Gedenkmarsch: Gedenkmarsch 2026

History Theater

Flucht aus dem Kettenwerk

Am 4. Januar 2026, 18 Uhr
laden wir ein zur historischen Begehung am Jahrestag der Flucht
von Karl-Heinz Bartel & Otto Berger aus der Zwangsarbeit.
U-Bahnhof Ochsenzoll, an der Gedenkstele, hinter dem Busbahnhof.

Wir suchen junge Menschen, die Lust haben,
bei der Inszenierung mitzuwirken, sei es auf der Bühne, in der Erzählung oder im kreativen Prozess.

Erwachsene Menschen sind ebenfalls willkommen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Die Aufführung des Theaterstücks findet
am 5. März 2026, 18 Uhr
im ella Kulturhaus, Hamburg-Langenhorn statt.

Kontakt: Kim Kielau
Gedenkstättenpädagogin
kim@touching-history.de
Mobil: 01573 – 640 58 76

Das Projekt wird durchgeführt von Olmo e.V.
Spenden zur Unterstützung des Projektes
sind über den Verein möglich.
Olmoo.de/Spendenkonto

Bild KI-generiert (ChatGPT),
Stimme CapCut,
Quelle: Staatsarchiv Hamburg

QR Code Instagram-Video über Karlheinz Barthel

Video über Karlheinz Barthel
auf Instagram:

@touchinghistory1942

"Das Tor zur Hölle" - KZ Gedenkstätte Fuhlsbüttel

Spaziergang am Tag des offenen Denkmals – Auf den Spuren der Entstehung des KZ Fuhlsbüttel

Am Sonntag, den 14. September 2025, möchte ich Sie und Euch mal wieder zu einem besonderen Spaziergang einladen.

Wir starten um 14 Uhr an der U/S-Bahn Ohlsdorf – Ausgang Im Grünen Grunde
und spazieren gemeinsam zur KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel.

Unterwegs erzähle ich u.a. von der Sozialgeschichte Hamburgs und davon, wie in Fuhlsbüttel zunächst eine Corrections-Anstalt entstand, aus der später ein Gefängnis und schließlich das Konzentrationslager Fuhlsbüttel – das berüchtigte ‚Kolafu‘ – wurde.

Ende ist gegen 16 Uhr an der Gedenkstätte.
Die Gedenkstätte ist dann geöffnet und kann noch bis 17 Uhr selbstständig besichtigt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Ende freue ich mich über eine Spende.

Vielleicht habt Ihr Lust, Euch an diesem besonderen Tag gemeinsam mit mir auf den Weg zu machen.
Ich freue mich auf Euch!

Zitat des Monats:

„Kein Mensch schafft Demokratie –

es sei denn Sie und ich und wir,

jeder für uns!“

– Fritz Bauer

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