Mehr Infos auf Instagram:
Komm mit zum Gedenkmarsch
zum Todesmarsch von Hamburg nach Kiel im April 1945
Vor 81 Jahren wurden etwa 800 Gefangene aus dem Polizeigefängnis Fuhlsbüttel auf einen Todesmarsch Richtung Kiel gezwungen. Sie mussten etwa 86 Kilometer zu Fuß gehen
– in vier Tagen, unter katastrophalen Bedingungen.
Viele waren völlig entkräftet, einige ohne Schuhe.
Mindestens neun Menschen wurden unterwegs erschossen.
Dieses Jahr werde ich den ersten Tag des Weges nachgehen,
um an die Ereignisse zu erinnern.
Und ich möchte das nicht allein tun.
Ich möchte Dich dabei haben.
Geh ein Stück mit mir.
Oder den ganzen Weg.
Komm dazu, wo es für Dich möglich ist.
Du kannst den Gedenkmarsch auf unterschiedliche Weise begleiten:
- den gesamten Weg mitgehen
- einzelne Etappen mitlaufen
- zu einer der Stationen dazukommen
Stationen und Zeiten:
Sonntag, 12. April 2026
- 09:00 Uhr Auftakt an der KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel
- ca. 10:30 Uhr Start des Gedenkmarsches
- ca. 12:30 Uhr Ausstellungseröffnung in der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn
- ca. 15:30 Uhr Gedenken an der Stele für die Zwangsarbeiter:innen am Kettenwerk (U Ochsenzoll)
Montag, 13. April 2026
- 09:00 Uhr Beitrag der Stadtteilschule am Heidberg an der Gedenkstele (Ochsenzoll)
- anschließend gemeinsamer Marsch Richtung Norderstedt (BBZ)
- weiterer Verlauf bis zur Gedenktafel für Josef Tichy
Wenn Du nicht mitlaufen kannst:
Komm zum Auftakt.
Zur Ausstellung.
Oder zu einem der Gedenkorte entlang der Strecke.
Bring Freundinnen und Freunde mit.
Erzähl anderen davon.
Naziverbrechen sichtbar machen.
Sei dabei.
Mehr Infos
Eine Veranstaltung von Olmo e.V.
in Zusammenarbeit mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg
in Kooperation mit
der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte
und der Geschichts- und Zukunftswerkstatt Langenhorn e.V.
Gefördert durch das Bezirksamt Hamburg-Nord
sowie die Landeszentrale für politische Bildung Hamburg
Mehr Infos zum Gedenkmarsch: Gedenkmarsch 2026
History Theater
Flucht aus dem Kettenwerk
Am 4. Januar 2026, 18 Uhr
laden wir ein zur historischen Begehung am Jahrestag der Flucht
von Karl-Heinz Bartel & Otto Berger aus der Zwangsarbeit.
U-Bahnhof Ochsenzoll, an der Gedenkstele, hinter dem Busbahnhof.
Wir suchen junge Menschen, die Lust haben,
bei der Inszenierung mitzuwirken, sei es auf der Bühne, in der Erzählung oder im kreativen Prozess.
Erwachsene Menschen sind ebenfalls willkommen.
Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.
Die Aufführung des Theaterstücks findet
am 5. März 2026, 18 Uhr
im ella Kulturhaus, Hamburg-Langenhorn statt.
Kontakt: Kim Kielau
Gedenkstättenpädagogin
kim@touching-history.de
Mobil: 01573 – 640 58 76
Das Projekt wird durchgeführt von Olmo e.V.
Spenden zur Unterstützung des Projektes
sind über den Verein möglich.
Olmoo.de/Spendenkonto
Bild KI-generiert (ChatGPT),
Stimme CapCut,
Quelle: Staatsarchiv Hamburg
Video über Karlheinz Barthel
auf Instagram:
@touchinghistory1942
Spaziergang am Tag des offenen Denkmals – Auf den Spuren der Entstehung des KZ Fuhlsbüttel
Am Sonntag, den 14. September 2025, möchte ich Sie und Euch mal wieder zu einem besonderen Spaziergang einladen.
Wir starten um 14 Uhr an der U/S-Bahn Ohlsdorf – Ausgang Im Grünen Grunde
und spazieren gemeinsam zur KZ-Gedenkstätte Fuhlsbüttel.
Unterwegs erzähle ich u.a. von der Sozialgeschichte Hamburgs und davon, wie in Fuhlsbüttel zunächst eine Corrections-Anstalt entstand, aus der später ein Gefängnis und schließlich das Konzentrationslager Fuhlsbüttel – das berüchtigte ‚Kolafu‘ – wurde.
Ende ist gegen 16 Uhr an der Gedenkstätte.
Die Gedenkstätte ist dann geöffnet und kann noch bis 17 Uhr selbstständig besichtigt werden.
Die Teilnahme ist kostenlos – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Am Ende freue ich mich über eine Spende.
Vielleicht habt Ihr Lust, Euch an diesem besonderen Tag gemeinsam mit mir auf den Weg zu machen.
Ich freue mich auf Euch!
Zitat des Monats:
„Kein Mensch schafft Demokratie –
es sei denn Sie und ich und wir,
jeder für uns!“
– Fritz Bauer
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