Irma Sperling, 1930 in der Finkenau geboren und in Barmbek Süd aufgewachsen, wurde 1933 in die „Alsterdorfer Anstalten“ verlegt und von dort aus kam sie 1943 nach Wien, wo sie im Januar 1944 als ein Opfer der Euthanasie ermordet wurde.

Ihre große Schwester, Antje Kosemund, hat jahrzehntelang die Geschichte ihrer Schwester – und mehr und mehr dann auch die von zahlreichen anderen Menschen, die von den Nazis als „lebensunwert“ diskriminiert wurden, erforscht.

In sehr persönlichen Gesprächen durfte ich Antje Kosemunds Erzählungen aufnehmen und zu mp3s umwandeln, für die Stadtteilrundgänge.

Ein Teil der Geschichte liegt in Barmbek, wo Irma geboren und aufgewachsen ist, aber ein weiterer Teil der Geschichte liegt in Hamburg-Alsterdorf.

Am kommenden Sonntag werde ich selber auf Spurensuche im Stadtteil gehen und freue mich über eure Begleitung. Ich werde ein paar mp3s von Antje Kosemund dabei haben und über eine Bluetoothbox abspielen können.

Gleichzeitig werde ich über die Umstände und die Beteiligung der damaligen „Alsterdorfer Anstalten“ an den Euthanasie-Verbrechen berichten.

Der Spaziergang wird etwa 2 Stunden dauern. Am Ende freue ich mich über eine finanzielle Zuwendung als Unterstützung für mein Engagement.

Über feste Zusagen für meine Planung freue ich mich außerdem unter:
Email: info@touching-history.de oder
Whatsapp/SMS: 01573 640 58 76